Heute kamen um 11.00 Uhr vor der IHK etwa 120 Menschen zusammen, die einem Campact-Aufruf für die Aktion: „Mal richtig abschalten“ folgten, um dieses Motto auch hier in Lüneburg mit Leben zu erfüllen. Insgesamt wurde die Aktion in 40 deutschen Städten durchgeführt.
“Mit Liegestühlen, Klappsesseln, Sonnenschirmen, Sonnenhüten, Badeanzügen, Transpis und viel Infomaterial versperrten wir, wie der „Zufall“ es so wollte, dem FDP Mobil und somit der Bundestagsabgeordneten Nicole Bracht Bendt (Frauen und Seniorensprecherin) den Weg zum Infotisch, ein Zwangsgespräch über Laufzeitverlängerungen, Atommüllentsorgungsproblematik und neue Energiekonzepte fand vor der örtlichen Presse statt, doch einigen konnte man/frau sich nicht.
Die gesamte Aktion verlief friedlich und gewaltfrei, gemeinsam zogen alle Beteiligten nun fröhlich und bei bestem Wetter durch die Lüneburg
Innenstadt. Die regionale Presse war zahlreich Vorort und verfolgte den bunten Umzug, viele Gespräche und Kommentare wurden eingesammelt, fotografiert und ausgetauscht – die Flyer und Plakate kamen gut zum Einsatz und wurden quasi aus den Händen gerissen.
Vor dem 18. September werden die wilden Lüneburger sicher noch mal auf die Straße gehen um hierfür zu mobilisieren und würden sich über eine ebenfalls rege Beteiligung sehr freuen!”
(Quelle: Kurzbericht des "Lüneburger Aktionsbündnis
Menschenkette gegen Atom", LAMA vom 21.08.2010)
Mitte Mai kamen im Niedersächsischen Langeleben bei Königslutter rund 250 HelferInnen für 5 Tage zusammen, um an den zahlreich angebotenen WorkShops im Großzeltlager teilzunehmen.
Die Arbeitsgruppen richteten sich an HelferInnen im Zeltlager oder in der Kinder- und Jugendgruppe. Die Themenpalette reichte von A wie Arbeiten mit Kindern, über F, wie Falkenkultur und Finanzen über R wie Radio machen im Zeltlager bis Z wie Zeltlagerorganisation ab.
Das Arbeitsergebnis des Video-WorkShops kann hier nun bestaunt werden. Die 8 Filmschaffenden im Alter zwischen 16 und 24 Jahren hatten die Aufgabe, DAS CAMP filmerisch zu begleiten. Herausgekommen ist eine “etwas andere” Dokumentation, die zeigt, wie intensiv die Akteure des Video-WorkShops sich mit ihrem Auftrag auseinander gesetzt haben.
Das Video entstand von der ersten Idee über einen entwickelten Leitfaden und das Filmen bis zum Schnitt und der Präsentation am letzten Abdend im Festzelt in Eigenregie der jugendlichen Akteure. Das Team der Mobilen Medienarbeit in Nordniedersachsen unterstützte die Akteure medienpädagogisch und -technisch.
250 junge Menschen diskutierten über die Bedeutung der verbandlichen Gruppenarbeit
Am vergangenen Wochenende trafen sich rund 250 GruppenleiterInnen der Falken zum Austausch über Fragen der Jugendgruppenarbeit unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Den frostigen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit setzten sie eine abwechslungsreiche Mischung aus spannenden Workshops und spontanen Spiel-Einheiten entgegen und das Lagerfeuer wurde zum Dauerbrenner.
Die jungen GruppenleiterInnen kamen aus Regionen von Südbayern bis Hamburg, von Dresden und bis zum Ruhrgebiet. Am Ende des Fortbildungszeltlagers fuhren die jungen Ehrenamtlichen mit zahlreichen methodischen und inhaltlichen Anregungen für die praktische Arbeit vor Ort wieder nach Hause. Einigkeit bestand über die Notwendigkeit der langfristigen Jugendverbandsarbeit und das Potential der Kinder- und Jugendgruppen als Methode der Bildungsarbeit.
Die jugendpolitische Misere der geringen und von Kürzung betroffenen Jugendförderung geht zu Lasten gewachsenen Verbandstrukturen. „Es wird Zeit, dass Politik und Gesellschaft diese Freiräume und das besondere Potential der Jugendarbeit anerkennen und entsprechend finanziell absichern.“ fordert Nico Runge, kinder-, jugend- und bildungspolitischer Referent im Bundesvorstand der SJD – Die Falken. „Kinder und Jugendliche brauchen Raum für Entfaltung, der keinerlei Verzweckung unterliegt!“ so Runge weiter.
Das Camp! ist Teil einer bundesweiten Kampagne mit dem Titel „Die Gruppe macht’s!“. Das Camp! ist zugleich Ausdruck der Kernbotschaften der Kampagne.
Hintergrund:
Die Kampagne „Die Gruppe macht’s!“ der SJD – Die Falken beruht auf der gesellschaftlichen Analyse, wie Kinder und Jugendliche sie wahrnehmen. Die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und das Formulieren eigener Bedürfnisse gehen zu Lasten von Leistungsdruck und Kompetenzentwicklung. Finanzielle Sachzwänge bestimmen den Alltag. Die Gruppe hingegen ist selbstbestimmter Freiraum ohne Zweckbindung und selbstorganisiert. Hier wird Demokratie gelebt und es gibt keine Autorität, die entscheidet. Gemeinsame Positionen werden entwickelt und diese wirken über die Gruppe hinaus: Junge Menschen engagieren sich im Verband und für die Gesellschaft.
Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Seit über 100 Jahren, seit 1904 bietet der Verband Strukturen für Selbstorganisation und ehrenamtliches Engagement. Mit den Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Ein wichtiger Aspekt ist die Internationale Begegnung mit Partnerorganisationen in der ganzen Welt. Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der kein Mensch aufgrund sozialer Klasse, Geschlecht, Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung benachteiligt wird und treten ein gegen jegliche Form von Diskriminierung, Unterdrückung und Benachteiligung. www.sjd-die-falken.de
Berlin, 10.03.2010 Der Freistaat Sachsen spart an der künftigen Generation. Massive Kürzungen im Bereich der Jugendarbeit sind beschlossene Sache. Sie werden die Jugendarbeit nachhaltig und irreparabel beschädigen. Deswegen protestieren der Kinder und Jugendring Sachsen sowie die sächsischen Jugendverbände. Unterstützt werden sie vom Deutschen Bundesjugendring, dem Netzwerk der Landesjugendringe und Jugendverbände.
„Nach dem Achten Sozialgesetzbuch ist eine Pflichtaufgabe des Staates, die Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit zu sichern“, betont Sven Frye, Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings, und weiter: „Deswegen ist es zynisch, dass sich die sächsische Staatsregierung auf ihr Kerngeschäft zurückziehen will und damit die einschneidendsten Kürzungen im Bereich der Jugendhilfe seit 1990 begründet“. Im § 12 des SGB VIII heißt es zur Förderung der Jugendverbände wörtlich: Die eigenverantwortliche Tätigkeit der Jugendverbände und Jugendgruppen ist unter Wahrung ihres satzungsgemäßen Eigenlebens zu fördern.
Viele Träger in der Jugendarbeit werden die Entscheidungen der sächsischen Staatsregierung nicht überleben. Die Kürzungen der Personal und Sachkosten bei Jugendverbänden beträgt über 20 Prozent, die Mittel für Maßnahmen im Bereich Bildung und internationale Begegnung werden gänzlich gestrichen. Damit wird die Selbstorganisation junger Menschen eingeschränkt und massiv behindert. „Eine Finanzpolitik, die auf Kosten der Kinder und Jugendlichen von heute die finanziellen Spielräume der jungen Generation von morgen sichern will, ist widersinnig“, kritisiert der DBJR- Vorsitzende Sven Frye.
Betroffen von den Kürzungen sind über die Jugendpauschale die Kommunen und Landkreise und damit auch die Jugendverbände und Jugendarbeit vor Ort. Mit den Kürzungen im überörtlichen Bereich sind auch deren Dachverbände und Interessenvertretungen tangiert. Sachsen streicht darüber hinaus mehr als 600 Stellen im Freiwilligendienst.
Lüneburg. [gög] “Heute ist ein guter Tag für die Kinder in Niedersachsen” freute sich SPD-Fraktionsvize Uwe Schwarz im Niedersächsischen Landtag, nachdem vorgestern einzelne Kinderrechte in die Landesverfassung aufgenommen wurden.
“Dies ist ein lange überfälliger Schritt“ sagt Georg Gunkel-Schwaderer, der als Bildungsreferent in einem Medienprojekt der SJD – Die Falken in Lüneburg tätig ist. „Und das Land Niedersachsen ist damit schon einen Schritt weiter als z.B. die Bundesregierung, die sich zu einem solchen Vorstoß noch nicht durchringen konnte!“
Leider werden nur einzelne Rechte für Kinder aus der UN-Kinderrechtskonvention herausgepickt. Stellt man sich die UN-Kinderrechtskonvention als Haus vor, so ruht das Dach dieses Hauses (Das „Kindswohl“) auf drei Säulen: dem Schutz, der Förderung und der Beteiligung. „Sich mit dem Schutzgedanken immer nur eine der drei Säulen herauszugreifen bringt das Haus zum Kippen“, so Gunkel-Schwaderer weiter.
Damit bleibt also auch das Land Niedersachsen weit zurück hinter einer umfassenden Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, wie sie der Kinder- und Jugendverband SJD – Die Falken fordert. Der Verband setzt sich schon seit über 100 Jahren gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen für deren Interessen und Bedürfnisse ein. David Engelskirchen, Vorsitzender des Bezirksvorstands der Falken in Hannover ist überzeugt: „Der Ausbau der Beteiligungsrechte von jungen Menschen bringt einen gesellschaftlichen Wandel mit sich!“ Kinder, die früh gelernt haben, sich eine eigene Meinung zu bilden, fordern auch andere Rechte ein! Deshalb bedeutet die Stärkung der Beteiligung auch gleichzeitig eine Stärkung aller anderen Kinderrechte. „Sich aber ausschließlich auf den Schutz der jungen Menschen zu fokussieren, greift zu kurz, Engelskirchen weiter!“
Für die Falken geht es also aber um mehr: Die Umsetzung des Rechts auf bestmögliche Entfaltung der Persönlichkeit, um die Entwicklung der Fähigkeiten jedes Einzelnen Kindes zum Beispiel. Kinder müssen umfassend an gesellschaftlichen Entwicklungen beteiligt werden.
Gleichzeitig arbeitet beispielsweise hier in der Region die Mobile Medienarbeit „MOBiRED“ des Jugendverbandes. Sie tragen dazu bei, Beteiligungsrechte von Kindern, hier etwa das Recht auf Zugang zu Informationen und den Umgang mit Medien umzusetzen (siehe auch Art. 13 und Art. 17 der UN-Kinderrechtskonvention). Diese Arbeit bleibt vom Land bisher gänzlich ungefördert und ist permanent dem Überlebenskampf ausgesetzt. (siehe Pressemitteilung vom 05.05.09)
Aber das ist nichts Neues, wenn es um Kinder und Kinderleben geht: Kinder- und Jugendarbeit kostet Geld und braucht personelle Ressourcen. Diese Leistungen sind vom Gemeinwesen zu tragen. „Kinderrechte gibt es nicht zum Nulltarif!“ gibt Philippe Bulasch, Leiter des Projektes „Kinderleben findet Sta(dt)t“ zu bedenken. „Wir fordern das Land Niedersachsen auf, nicht auf einem Drittel des Weges stehen zu bleiben, sondern den Sonntagsreden von der Kinderfreundlichkeit dieses Landes Taten folgen zu lassen. Kinderrechte sind nicht aufteilbar!“ fasst Bulasch die Kritik zusammen.
Hintergrund: Wie umfassende Beteiligung geschehen kann und wie es funktioniert, zeigen die Falken in ihrem Verbandsalltag: Im vergangenen Jahr fand ein europaweites Kinderrechte-Camp in der Nähe von Köln statt, bei dem Kinder ihre Vorstellungen von ihrer Welt entwickelten und nun auf verschiedenen Medien – unter anderem auf einer Informations-DVD – präsentieren.
(Das jüngste Beispiel für gelungene Medienarbeit und Beteiligung von Kindern im kommunalen Kontext: Das Kinderrechteportal für die Region Lüneburg. Hier sind Kinder aus Lüneburg dabei, ihre Lebenswelt auf die Umsetzung der Kinderrechte hin zu untersuchen. Als Kinderrechts-Detektive überprüfen die sechs- bis zehn-Jährigen ihre Stadt auf Kinderfreundlichkeit.)
Wieder ein Amoklauf eines (ehemaligen) Schülers, wieder etliche Verletzte und Tote…
Die Bilder scheinen sich zu wiederholen, die Taten schrecken einmal mehr auf.
Aber leider wohl auch die Stereotype mit denen auf diese Grausamkeit reagiert wird.
Es liegt so nah, nach Verboten und Restriktionen zu rufen und so wird es dann auch kommen. Die wirklichen Hintergründe und Ursachen liegen aber aus unserer Sicht ganz wo anders.
Zwar werden Jugendliche gern als “Zukunft unseres Landes” bezeichnet, aber bereits am Montag nach diesen Sonntagsreden sieht die Situation von Kindern und Jugendlichen in diesem Land deutlich bescheidener aus. Die Schule wird zum Edelknast, möglichst umfassend in ihrer zeitlichen und inhaltlichen Ausdehnung. Jugendzentren werden vom Gewährsmann des Kriminologischen Intstituts Niedersachsen, Herrn Pfeiffer, als Hort der Kriminalität und Gewalt bezeichnet und Computerspiele dafür verantwortlich gemacht, dass diese Erwachsenengesellschaft vor Gewalt strotzt!
Die Jugendphase ist einerseits geprägt von Abgrenzung gegen die überkommene Erwachsenenwelt, andererseits hält sie diesen Werten den Spiegel vor und reproduziert sie in spezifisch pointierter Weise.
Dabei gehören nicht nur solche eklatenten Taten hinterfragt, sondern vor allem auch die Lebens- und Entwicklungsbedingungen junger Menschen.
Welche Werte werden als unveräußerlich gehandelt und wie konsequent lebt diese Gesellschaft diese Unveräußerlichbarkeit vor? Gibt es nicht immer Ausnahmen? Wie steht es mit der Unantastbarkeit der Menschenwürde, wenn man an Hartz IV-EmpfängerInnen oder die Situation von Flüchtlingen in diesem Land denkt? Wie sieht es konkret mit dem unveräußerlichen Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit aus, wenn man an die Nutzung der Atomkraft, die Kinderkrebsrate rund um Atomanlagen denkt?
Meist stehen Privat- und Profitinteressen vor den Grundrechten der Bevölkerung.
Strukturelle Gewalt wird in der Diskussion um Gewalt von Jugendlichen so gut wie nicht benannt. Gewalt wird so zu einem individuellen Problem einzelner Menschen gemacht.
Schaut man sich die Lebensbedingungen von Aufwachsenden jedoch einmal genauer an, so muss man feststellen, dass Kindheit und Jugend vor allem möglichst schnell und in Vorbereitung auf das “wirkliche” Leben vonstatten zu gehen hat.
Abitur nach 12 Jahren (G8), möglichst ohne Ruhepausen, Studium bitte sehr so verschult wie möglich, damit nur keine kreativen Lösungen die überkommene Lehre in Frage stellt – lernen im Galopp!
Da aber Lernen nach ganz anderen Regeln funktioniert, als mit dem viel zitierten Trichter, Zeit braucht, wird aus solch einem Bildungssystem auch nur das kommen, was PISA und IGLU bereits bescheinigen: Ausgebrannte SchülerInnen, ausgebrannte LehrerInnen.
Die Alternativen liegen seit 100 Jahren auf dem Tisch, werden in wenigen Lernbiotopen bereits praktiziert, aber gänzlich unberührt davon bleiben aktuelle Schulkonzepte.
Aber auch dort, wo versucht wird fortschrittliche Bildungspraxis zu etablieren, planen Politiker der Niedersächsischen Landesregierung den nächsten Streich: Auch integrierte Gesamtschulen, die dadurch bei vielen Eltern an Attraktivität gewonnen haben, weil sie eben nicht das Abitur nach 12 sondern weiterhin nach 13 Schuljahren, also mit mehr Zeit für die jungen MENSCHEN ermöglichten, sollen nun auch gestutzt werden.
Einen Ausrutscher hat sich jüngst CDU-Mann Althusmann erlaubt. Nach den Jahren der Lobeshymnen für das G8 gab er bei der Ankündigung dieser Veränderung für die IGS in der Landeszeitung vom 27. Februar zum Besten: “Die ausdrückliche Bevorzugung einzelner Schulformen ist doch gar nicht zu rechtfertigen”. Aha, also ist das Abi nach 12 Schuljahren eine Benachteiligung? Wir sind froh, dass Sie nun endlich zugeben, was viele Eltern und Fachleute bereits seit Jahren sagen: G8 ist eine Verschlechterung für SchülerInnen, es verstärkt den Stress und raubt die Zeit, die Lernen einfach benötigt!
Danke für die Aufklärung, Herr Althusmann!
Die Jugendarbeit/Jugendverbandsarbeit ist ein Teil der oben genannten fortschrittlichen Bildungspraxis. Sie ist in weiten Teilen pure Bildungsarbeit, die den Kids Spaß macht, die intrinsisches Lernen begünstigt, Lernblockaden löst und ganz ohne Bewertung von Leistungen auskommt. Einzig die zeitlichen und finanziellen Ressourcen werden ihr immer weiter zusammengestrichen. Wozu auch Jugendarbeit? Wenn sowieso alles nur noch in Schule stattfindet – von morgens bis abends?!
Aber sogar Institutionen der Jugendarbeit, wie die Mobile Medienarbeit der Falken, die ausgewiesen fundierte Medienkompetenzförderung im Jugendbereich betreiben, werden so gut wie nicht mehr gefördert und das gerade vor dem Hintergrund solcher Amokläufe, nach denen regelmäßig Medienkompetenzförderung eingefordert wird…
Die Turmfalken haben es mal wieder geschafft. Nach einigen Anläufen und unvermeidlichen Pausen (der Falken-Laden war zwischendurch immer mal wieder geschlossen und es konnte nicht weitergearbeitet werden) ist nun die neueste Produktion “Max und das Radio” online.
Aus allen Teilen der Republik kommen um die 200 Falken zusammen, um sich über tolle Projekte, moderne Jugendarbeit, spannende Praxis aus allen Gliederungen der Falken zu informieren.
Rosengarten. Im Rahmen eines Video-WorkShops des diesjährigen “SoFePro’ 08″ erstellten Jugendliche einen sechsminütigen FilmClip zum Thema Atomkraft.
Unter dem Titel “Öffnet die Augen” werden die Märchen der Atomindustrie aufgegriffen und mit Fakten hinterlegt, so dass letztlich klar wird: Die Atomindustrie will uns hier mit Unwahrheiten und Beschönigungen eine Verlängerung der Laufzeit ihrer abgeschriebenen Reaktoren verkaufen, die weder der Umwelt, noch uns BürgerInnen nützt. Im Gegenteil: Sie verschärft das Atommüllproblem, für das weltweit noch keine Lösung in Sicht ist und die Kosten (finanziell und menschenrechtlich) tragen die Menschen.
Klasse Leistung der 14-17 Jährigen aus Rosengarten!!!
Die Kindergruppe findet
immer donnerstags,
ab 15:30 Uhr im Falken-Laden Lauensteinstr. 1
statt...
Die Jugendgruppe
trifft sich jeden
Mittwoch, so ab 16:00 Uhr
im Falken-Laden Lauensteinstr. 1
Bis dann...