Auch dieses Jahr wird es wieder das legendäre “Frommestraßenfest” geben, bei dem gefeiert, getanzt, geflohmarktet – aber auch informiert werden wird.
Infos zum immer noch nicht abgeblasenen Bau einer großkotzigen Wohnanlage direkt neben der gründerzeitlichen Bebauung und direkt auf der Hauptverwerfungslinie des Senkungsgebiets aber auch Infos zu einem in Kürze stattfindenden Gespräch zwischen der BI-Frommestraße und Vertretern der Hansestadt Lüneburg werden hier zu bekommen sein.
Dazu gibt es reichlich gute Laune, für alle Altersgruppen viele schöne Aktivitäten, viel tolle Live-Musik und eine gelöste Stimmung, die diesen Stadtteil einfach (noch) so liebens- und lebenswert macht.
Vielleicht ist der Bezirk um die Frommestraße das noch einzig verbliebene Idyll nachbarschaftlicher Selbstorganisation und eines Zusammenhaltes, der in anderen Stadtteilen von offizieller Seite gepusht werden muss, damit er wieder spürbar ist. Einfach herrlich!!!
…zumindest für Hartz IV-EmpfängerInnen, wenn es nach dem Willen der Regierungskoalition mit ihrem bornierten Sparpaket geht. Denn danach ist ein Punkt der umfangreichen Streichliste ausgerechnet der Heizkostenzuschlag für Hartz IV-EmpfängerInnen. Das passt: Soziale Kälte lässt die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft seit gestern erfrieren!
Man stelle sich die Situation vor: Die Damen und Herren Bundespolitiker sitzen in trauter Runde, ein Snack zwischen den Fingern. Sie überlegen, was denn nicht mehr Not tut an Subventionen. Die Abendsonne scheint zu den überdimensionalen Fenstern des Kanzleramtes herein und wärmt die unterkühlten Seelen. Eben will sich Guido in spätrömischer Manier ein paar Weintrauben in den nach hinten geworfenen Kopf werfen, als ihn ein Gefühl juckt. Es erheben sich seine Augenbrauen, er schnalzt mit den Fingern und verkündet: “Es ist zu warm… Sommer… Heizung aus…”. Angie lässt die Augäpfel rollen, zieht einen Mundwinkel gönnerisch zur Seite und kommt auf die geniale Idee: “Der Heizkostenzuschuss für die Hartzer muss weg!”. Sofort meldet sich Röttgen zu Wort: “Jupp, das passt mir gut in den Kram: Heizen die Penner weniger, dann spart das ungemein CO2! Genial”.
Auch Uschi kann dem ganzen was abgewinnen: “Ich bin doch im Grunde meines Herzens auch Umweltschützerin… Das hat mein Vater mir in die Wiege gelegt… das hat er schon 1977 bei der Benennung Gorlebens bewiesen! Also von mir aus können wir auf der Grundlage noch viel mehr Arbeitslose und auch Langzeitarbeitslose produzieren… Ich helfe mit! Das spart Geld und CO2!”.
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Wieder zurück in der Realität, fragt man sich erneut: Sind die da oben ganz durchgedreht? Wollen die soziale Unruhen provozieren? Oder sind die einfach nur gänzlich verrückt?
Wie bitteschön, soll es, beispielsweise einer alleinerziehenden Mutter mit zwei Kindern gelingen, vom Regelsatz (auf den das Kindergeld angerechnet wird!) und einem Wohngeldzuschuss, der in vielen Fällen noch nicht mal an die realen Gegebenheiten der Mieten angepasst ist, noch die Heizkosten davon zu bestreiten?
Nicht genug, dass der vom Gesetz geforderte billige Wohnraum in vielen Fällen gar nicht zur Verfügung steht und schon hier vom Regelsatz Teilmieten bezahlt werden. Nicht genug, dass die Wohnungen, die den knappen Rahmenbedingungen der Hartz-Gesetze entsprechen, meist so schlecht gedämmt sind, dass die Heizkosten zwangsläufig relativ hoch sind. Nicht genug damit, dass gerade im Bereich der Energieversorgung hohe Preissteigerungen zu erwarten sind…
Diese Sparorgie, die gestern von der Bundesregierung skizziert wurde, ist ein sozialer Sparhammer, der in erster Linie die Wehrlosesten in der Gesellschaft trifft, während die Reichen und Superreichen sich die Hände reiben, während die Bankmanager weiter fette Gewinne schreiben und ein Land nach dem anderen verspekulieren.
Spätestens seit gestern steht fest:
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!
Es kann doch nicht sein, dass immer diejenigen bluten müssen, die selbst am meisten unter den Verhältnissen zu leiden haben, während sich diejenigen, die für die Katastrophen verantwortlich sind, aus der Affäre ziehen!
In nahezu allen Politikfeldern regiert Dilettantismus, Borniertheit, Klientelpolitik. Ob in der Bildungs-, Atom- oder der Wirtschafts- und Sozialpolitik.
Warum lassen wir uns das alles gefallen???
Mitte Mai kamen im Niedersächsischen Langeleben bei Königslutter rund 250 HelferInnen für 5 Tage zusammen, um an den zahlreich angebotenen WorkShops im Großzeltlager teilzunehmen.
Die Arbeitsgruppen richteten sich an HelferInnen im Zeltlager oder in der Kinder- und Jugendgruppe. Die Themenpalette reichte von A wie Arbeiten mit Kindern, über F, wie Falkenkultur und Finanzen über R wie Radio machen im Zeltlager bis Z wie Zeltlagerorganisation ab.
Das Arbeitsergebnis des Video-WorkShops kann hier nun bestaunt werden. Die 8 Filmschaffenden im Alter zwischen 16 und 24 Jahren hatten die Aufgabe, DAS CAMP filmerisch zu begleiten. Herausgekommen ist eine “etwas andere” Dokumentation, die zeigt, wie intensiv die Akteure des Video-WorkShops sich mit ihrem Auftrag auseinander gesetzt haben.
Das Video entstand von der ersten Idee über einen entwickelten Leitfaden und das Filmen bis zum Schnitt und der Präsentation am letzten Abdend im Festzelt in Eigenregie der jugendlichen Akteure. Das Team der Mobilen Medienarbeit in Nordniedersachsen unterstützte die Akteure medienpädagogisch und -technisch.
250 junge Menschen diskutierten über die Bedeutung der verbandlichen Gruppenarbeit
Am vergangenen Wochenende trafen sich rund 250 GruppenleiterInnen der Falken zum Austausch über Fragen der Jugendgruppenarbeit unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Den frostigen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit setzten sie eine abwechslungsreiche Mischung aus spannenden Workshops und spontanen Spiel-Einheiten entgegen und das Lagerfeuer wurde zum Dauerbrenner.
Die jungen GruppenleiterInnen kamen aus Regionen von Südbayern bis Hamburg, von Dresden und bis zum Ruhrgebiet. Am Ende des Fortbildungszeltlagers fuhren die jungen Ehrenamtlichen mit zahlreichen methodischen und inhaltlichen Anregungen für die praktische Arbeit vor Ort wieder nach Hause. Einigkeit bestand über die Notwendigkeit der langfristigen Jugendverbandsarbeit und das Potential der Kinder- und Jugendgruppen als Methode der Bildungsarbeit.
Die jugendpolitische Misere der geringen und von Kürzung betroffenen Jugendförderung geht zu Lasten gewachsenen Verbandstrukturen. „Es wird Zeit, dass Politik und Gesellschaft diese Freiräume und das besondere Potential der Jugendarbeit anerkennen und entsprechend finanziell absichern.“ fordert Nico Runge, kinder-, jugend- und bildungspolitischer Referent im Bundesvorstand der SJD – Die Falken. „Kinder und Jugendliche brauchen Raum für Entfaltung, der keinerlei Verzweckung unterliegt!“ so Runge weiter.
Das Camp! ist Teil einer bundesweiten Kampagne mit dem Titel „Die Gruppe macht’s!“. Das Camp! ist zugleich Ausdruck der Kernbotschaften der Kampagne.
Hintergrund:
Die Kampagne „Die Gruppe macht’s!“ der SJD – Die Falken beruht auf der gesellschaftlichen Analyse, wie Kinder und Jugendliche sie wahrnehmen. Die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und das Formulieren eigener Bedürfnisse gehen zu Lasten von Leistungsdruck und Kompetenzentwicklung. Finanzielle Sachzwänge bestimmen den Alltag. Die Gruppe hingegen ist selbstbestimmter Freiraum ohne Zweckbindung und selbstorganisiert. Hier wird Demokratie gelebt und es gibt keine Autorität, die entscheidet. Gemeinsame Positionen werden entwickelt und diese wirken über die Gruppe hinaus: Junge Menschen engagieren sich im Verband und für die Gesellschaft.
Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Seit über 100 Jahren, seit 1904 bietet der Verband Strukturen für Selbstorganisation und ehrenamtliches Engagement. Mit den Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Ein wichtiger Aspekt ist die Internationale Begegnung mit Partnerorganisationen in der ganzen Welt. Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der kein Mensch aufgrund sozialer Klasse, Geschlecht, Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung benachteiligt wird und treten ein gegen jegliche Form von Diskriminierung, Unterdrückung und Benachteiligung. www.sjd-die-falken.de
In einer eindrucksvollen, in dieser Form noch nie dagewesenen, Aktion haben heute unter anderem 5.000 Lüneburger und Lüneburgerinnen deutlich gemacht, dass sie den Ausstieg aus der gefährlichen und nicht zukunftsfähigen Atomkraft wollen.
Gründe dazu gibt es genügend, die Gefahr eines GAUs in einem AKW, die ungeklärte Endlagerfrage und den Jahrtausende strahlenden Müll. Das Lager im Salzstock in Asse säuft ab, die Pannenreaktoren in Krümmel und Brunsbüttel sind nach schweren Störfällen vom Netz und die jüngsten Veröffentlichungen der Gorleben-Akten von Greenpeace zeigen, dass bei der Entscheidung für Gorleben als Endlagerstandort gelogen und betrogen wurde. Geologische Kriterien für ein Endlager im Salzstock spielten in allen Studien eine untergeordnete Rolle.
Dass die aktuelle Bundesregierung vor diesem Hintergrund eine Abkehr vom sogenannten Atomkonsens plant und absurde Forderungen wie eine Laufzeitverlängerung auf 60 Jahre aufstellt, ist für die Menschen im Land nicht nachvollziehbar.
Ein bundesweites Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbänden, Gewerkschaften, Kirchenverbänden und Parteien hatte für den heutigen Samstag zu einer bunten Aktions- und Menschenkette für den Atomausstieg aufgerufen – und 120.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen. Bei parallelen Kundgebungen in Ahaus und Biblis waren zudem 26.000 Menschen. Bundesweit 146.000 für eine Ende der Atomkraft! Die Lüneburger und Lüneburgerinnen haben sich mit Bus, Fahrrad oder PKW nach Geesthacht aufgemacht. Die Zahlen sind alleine schon überwältigend: 17 Busse, 350 Radfahrer und Radfahrerinnen und insgesamt 5.000 Menschen aus Lüneburg. Hand in Hand setzten sie ein Zeichen für eine sichere und strahlenfreie Zukunft. Der Forderung nach dem Ende des Atomzeitalters wurde in vielen bunten und kreativen Transparenten und Aktionen Ausdruck verliehen. Für Lüneburg hat diese Forderung einen sehr düsteren Hintergrund. Sollte sich Gorleben wider aller Sachargumente als Endlagerstandort durchsetzen, würde der Bahnhof Lüneburg über Jahrzehnte als Drehscheibe für Atommülltransporte aus ganz Europa dienen. Die Strahlengefahr in Stadt und Landkreis, die jetzt schon von einem Castor-Transport pro Jahr ausgeht, würde zu einer regionalen Dauerbedrohung. Noch haben wir Zeit für eine Umkehr.
Dies hat das „Lüneburger Aktionsbündnis Menschenkette gegen Atom“ unter anderem in einer Resolution an Bundesumweltminister Dr.Röttgen deutlich gemacht, die ihm am 21.04.2010. zugesandt wurde. Nun ist es an ihm, auf die Resolution, den Anti-Atom-Treck, die Menschenkette und die damit verbundenen Kundgebungen in Krümmel, Brunsbüttel, Ahaus und Biblis zu antworten. Die große Beteiligung an den Aktionen und die derzeitigen Umfragewerte, die dokumentieren, dass eine Mehrheit keine Abkehr vom Atomkonsens wünscht, lassen auf ein Umdenken in der Bundesregierung hoffen. Wir als Bündnis erwarten, dass Krümmel und Brunsbüttel nie wieder ans Netz gehen und dass am bestehenden Atomkonsens festgehalten wird. Die Endlagersuche in Gorleben muss sofort zugunsten einer vergleichenden Endlagersuche in ganz Deutschland eingestellt werden. Zwingend geboten ist der konsequenten Einstieg in eine erneuerbare Zukunft im Dreiklang von erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz.
Renate Backhaus Dirk Werner Dr. Bernd Redecker
PressesprecherInnen des Lüneburger Aktionsbündnis Menschenkette gegen Atom
Der große Trecker-Treck aus Gorleben machte heute, auf seinem Weg zum AKW-Krümmel, Halt in Lüneburg. Mit vielen tollen Redebeiträgen und Aktionen wurde ein Gschmäckle auf den morgigen großen Tag der Menschenkette gemacht.
Bei strahlendem Sonnenschein gegen die strahlenden Dinosaurier an der Elbe und sonstewo.
Schau’n wir mal, wie es dann am Ende des morgigen Tages ausschaut…
Hier die Bilder des Tages, fotografiert vom 10 jährigen Turmfalken Jurek:
Berlin, 10.03.2010 Der Freistaat Sachsen spart an der künftigen Generation. Massive Kürzungen im Bereich der Jugendarbeit sind beschlossene Sache. Sie werden die Jugendarbeit nachhaltig und irreparabel beschädigen. Deswegen protestieren der Kinder und Jugendring Sachsen sowie die sächsischen Jugendverbände. Unterstützt werden sie vom Deutschen Bundesjugendring, dem Netzwerk der Landesjugendringe und Jugendverbände.
„Nach dem Achten Sozialgesetzbuch ist eine Pflichtaufgabe des Staates, die Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit zu sichern“, betont Sven Frye, Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings, und weiter: „Deswegen ist es zynisch, dass sich die sächsische Staatsregierung auf ihr Kerngeschäft zurückziehen will und damit die einschneidendsten Kürzungen im Bereich der Jugendhilfe seit 1990 begründet“. Im § 12 des SGB VIII heißt es zur Förderung der Jugendverbände wörtlich: Die eigenverantwortliche Tätigkeit der Jugendverbände und Jugendgruppen ist unter Wahrung ihres satzungsgemäßen Eigenlebens zu fördern.
Viele Träger in der Jugendarbeit werden die Entscheidungen der sächsischen Staatsregierung nicht überleben. Die Kürzungen der Personal und Sachkosten bei Jugendverbänden beträgt über 20 Prozent, die Mittel für Maßnahmen im Bereich Bildung und internationale Begegnung werden gänzlich gestrichen. Damit wird die Selbstorganisation junger Menschen eingeschränkt und massiv behindert. „Eine Finanzpolitik, die auf Kosten der Kinder und Jugendlichen von heute die finanziellen Spielräume der jungen Generation von morgen sichern will, ist widersinnig“, kritisiert der DBJR- Vorsitzende Sven Frye.
Betroffen von den Kürzungen sind über die Jugendpauschale die Kommunen und Landkreise und damit auch die Jugendverbände und Jugendarbeit vor Ort. Mit den Kürzungen im überörtlichen Bereich sind auch deren Dachverbände und Interessenvertretungen tangiert. Sachsen streicht darüber hinaus mehr als 600 Stellen im Freiwilligendienst.
So lautet das Motto unseres Kinderzeltlagers vom 26.06.-09.07.2010 bei Bad Seegeberg für Kinder von 6-12 Jahren.
Wir Falken garantieren jede Menge Spaß, Bewegung und ein anspruchsvolles inhaltliches Programm und in diesem Sommer wollen wir gemeinsam in Schleswig-Holstein zelten. Wir würden uns freuen, wenn DU mitkommst!!!
Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen brachte am 30. Oktober den Antrag „Kinder und Jugendliche reden mit – Demokratie muss gelernt werden“ in den Niedersächsischen Landtag ein. Dazu erklärt Annne Lütkes, Vizepräsidentin des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt den Antrag für mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen, denn er geht in die richtige Richtung. Ausdrücklich begrüßen wir, dass Beteiligung in der Gemeinde, die bisher eine Soll-Vorschrift ist, in das neue Kommunalverfassungsgesetz übernommen werden soll, aber eine IST-Vorschrift ist aus unserer Sicht hier wesentlich sinnvoller. Schleswig-Holstein stellt dafür ein gutes Beispiel dar. Darüber hinaus fordern wir, dass neben Kinderbeauftragten als Intereressenvertretung Kinder und Jugendparlamente ebenso wie die Beteiligung im Kindertagesstättengesetz gesetzlich verankert werden. Die Mitbestimmungsrechte in der Schule müssen ausgebaut werden, z.B. dadurch, dass Klassensprecher ab Klasse 1 verpflichtend festgeschrieben werden, und dass Schülervertretungen die gleichen Rechte haben wie Elternvertretungen. Niedersachsen hat noch viel zu tun!“ Eine vom Deutschen Kinderhilfswerk kürzlich vorgelegte Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass die Beteiligungsrechte für Kinder und Jugendliche in Deutschland dringend ausgebaut werden müssen. „Die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen in Deutschland sind ein Flickenteppich und entsprechen nicht durchgängig den Standards, die nötig und möglich sind“ so Anne Lütkes weiter. „Es liegt ein eklatanter Verstoß gegen die UN-Kinderrechtskonvention vor, die die Vorrangstellung des Kindeswohls, die Verwirklichung der Kinderrechte und die Berücksichtigung des Kindeswillens anerkennt. Bund und Länder sind aufgefordert, hier umgehend alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs- und sonstigen Maßnahmen zur Verwirklichung der Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen zu treffen. Dabei sind die Kommunen mit einzubeziehen, da bei der Beteiligung vor Ort die Herstellung eines Lebensweltbezugs für Kinder und Jugendliche unabdingbar ist, und das gilt auch für Niedersachsen!“ betont Lütkes.
Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 30.10.2009
Mit tiefem Bedauern mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Prof. Kurt Singer bereits Mitte September verstorben ist.
Prof. Singer, der noch im April diesen Jahres auf Einladung der Bildungsinitiative “Sinn e.V.” viele LüneburgerInnen mit seinem Vortrag zum Thema “Humane Schule” tief berührte verstarb im Alter von 80 Jahren gestorben.
Einige Monate vor seinem Tod erschien sein neuestes Buch “Die Schulkatastrophe”, in der Kurt Singer den Pisa-Schock und die daraus gezogenen völlig katastrophalen Konsequenzen beschreibt.
Die Kindergruppe findet
immer donnerstags,
ab 15:30 Uhr im Falken-Laden Lauensteinstr. 1
statt...
Die Jugendgruppe
trifft sich jeden
Mittwoch, so ab 16:00 Uhr
im Falken-Laden Lauensteinstr. 1
Bis dann...