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Prof. Kurt Singer tot!

Prof. Kurt Singer

Mit tiefem Bedauern mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Prof. Kurt Singer bereits Mitte September verstorben ist.

Prof. Singer, der noch im April diesen Jahres auf Einladung der Bildungsinitiative “Sinn e.V.” viele LüneburgerInnen mit seinem Vortrag zum Thema “Humane Schule” tief berührte verstarb im Alter von 80 Jahren gestorben.

Einige Monate vor seinem Tod erschien sein neuestes Buch “Die Schulkatastrophe”, in der Kurt Singer den Pisa-Schock und die daraus gezogenen völlig katastrophalen Konsequenzen beschreibt.

Wie wir es besser machen könnten, kann man auf den Seiten von Kurt-Singer nachlesen. Allerdings sind seine Bücher natürlich umfassender und sehr beeindruckend ist der Lüneburger Vortrag, zum Hören, als PodCast, aufgenommen und geschnitten von inklusive menschenrechte.


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Bildungsstreik geht weiter

Wir veröffentlichen hier den Bildungsstreikaufruf des bundesweiten Bündnisses, der auch auf ihren Seiten zu finden ist:


Bildungsstreikaufruf für einen heißen Herbst

Im Juni 2009 sind in über einhundert Städten 270.000 SchülerInnen, Studierende, Azubis, Lehrende und GewerkschafterInnen gemeinsam auf die Straße gegangen, um gegen die unzumutbaren Zustände im Bildungssystem zu protestieren. Trotz großer Aufmerksamkeit und kleinen Zugeständnissen hat sich nichts geändert – unsere zentralen Forderungen wurden nicht erfüllt.

Wir bleiben bei unserer Kritik! Wir machen weiter! Vom 17. November bis zum 10. Dezember rufen wir deshalb zu neuen Aktionen im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks auf.

Unsere Bewegung ist nicht auf die Bundesrepublik begrenzt, wir stellen den Bildungsstreik in einen internationalen Zusammenhang und solidarisieren uns mit ähnlichen Protestbewegungen in anderen Ländern. Als Auftakt für einen heißen Herbst beziehen wir uns deshalb auf die „Global Week of Action“ und rufen für den 17. November bundesweit zu Demonstrationen und Aktionen auf.

Mit vielfältigen Aktionsformen (Demonstrationen, Blockaden, Besetzungen, etc.) wollen wir die Krise des Bildungssystems auch nach der Bundestagswahl zur Diskussion stellen und konkrete Veränderungen durchsetzen.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt weltweit, dass wettbewerbsorientierte Entscheidungen in allen gesellschaftlichen Bereichen verheerend sind. Deshalb suchen wir das Bündnis mit Gewerkschaften und anderen sozialen Bewegungen, um die Auseinandersetzung im Bildungsbereich als gesamtgesellschaftlichen Konflikt zuzuspitzen.

Dem Einfluss der maßgeblichen politischen und wirtschaftlichen Interessen im Bildungsbereich setzen wir unsere Alternativen entgegen:

  • selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungs- und Konkurrenzdruck
  • freier Bildungszugang und Abschaffung von sämtlichen Bildungsgebühren wie Studien-, Ausbildungs- und Kitagebühren
  • öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft u.a. auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe
  • Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen

Nach den Protesten gegen die Hochschulrektorenkonferenz in Leipzig (24.11.) wollen wir in einer bundesweiten Aktionswoche vom 30. November bis 6. Dezember diese Alternativen zum herrschenden Bildungssystem konkretisieren und auf regionalen Bildungsgipfeln zur Diskussion stellen.

Sollten die Verantwortlichen in Regierungen, Ministerien und Hochschulleitungen die berechtigten Forderungen des Bildungsstreiks weiterhin nicht umsetzen, werden wir die Kultusministerkonferenz am 10. Dezember in Bonn massenhaft blockieren und weitere Proteste vorbereiten.

Wir, das bundesweite Bildungsstreiktreffen in Leipzig, rufen alle Bildungsstreikbündnisse und UnterstützerInnen dazu auf, weiter zu machen und sich an neuen Aktionen zu beteiligen. Wir wollen einen heißen Herbst! Ein anderes Bildungssystem ist möglich – und nötiger denn je!


Bündnisse, die den Aufruf bisher unterstützen

Organisationen

Hier geht es zum original Bildungsstreikaufruf für den Sommer. Die dort formulierten Ziele gelten auch weiterhin.


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AKW Biblis pfeift aus allen Löchern…

…aber die Atomaufsicht des Landes Hessen hält die Kritik und die eklatante Mängelliste, die die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW vorlegt, für nicht gerechtfertigt.

“Uns ist bekannt, dass 53 von im Jahr 2007 zunächst rund 160 dokumentierten Sicherheitsmängeln von Fachleuten als sicherheitstechnisch relevant eingestuft wurden”, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. Inzwischen habe die IPPNW dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof über 200 Sicherheitsmängel von Biblis B vorgelegt. Die sicherheitstechnische Relevanz ergibt sich laut IPPNW insbesondere aus Bewertungen der Behörden-Gutachter (TÜV Süd, TÜV Nord, Gesellschaft für Reaktorsicherheit), des Atomkraftwerksherstellers Siemens und des Biblis-Betreibers RWE.

Die Folgerung aus solchen eklatanten Zuständen in den AKW kann doch nicht die Laufzeitverlängerung sein – schon gar nicht, weil weltweit noch nicht ein Endlagerkonzept auf dem Tisch liegt!

Keine Laufzeitverlängerung für bestehende AKW,

kein Neubau von AKW,

Atomkraft abschaffen

Kein Endlager in Gorleben!!!

Grundsätzlich: Erst abschalten und dann über Endlager unterhalten!!!


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