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Mai 08

Turbo-Abi an Gesamtschulen? Nicht mit uns!!!

MITTEILUNG
SOZIALISTISCHE JUGEND – DIE FALKEN
BEZIRKSVERBAND BRAUNSCHWEIG

Gemeinsam! Fürs Leben lernen.

Schülervertretungen, Elternräte, Schulvorstände, Schulkollegien und Schulpersonalräte sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Landesschülerrat und der Landeselternrat sprechen sich entschieden gegen die mit der Einführung des Turbo-Abiturs notwendig verbundenen zerstörerischen Eingriffe in die integrative Struktur der Sekundarstufe aus.
 
Mit der Einführung des Turbo-Abiturs auch an Gesamtschulen werden die Möglichkeiten gemeinsamen Lernens beseitigt. Verkürzung der Schulzeit bedeutet mehr Leistungsdruck und Stress für die Schülerinnen und Schüler. Bundesweit anerkannte, erfolgreiche Gesamtschulpädagogik wäre nicht mehr möglich.
 
Schülerinnen und Schüler brauchen gegen weitere Leistungsverdichtung und für selbstbestimmtes Lernen einen Schutzschirm. Lernen können braucht auch freie Zeit. Fantasie und Kreativität kann man nicht durch Disziplin erlernen.
 
SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen rufen:

– Wir fordern die niedersächsische Landesregierung auf, die geplante Verkürzung der Schulzeit an der IGS auf acht Jahre bis zum Abitur unverzüglich zurückzunehmen!
 
– Wir fordern, dass die Landesregierung den Elternwillen respektiert und bestehenden und geplanten Gesamtschulen keine Steine in den Weg legt, sondern sie in der bewährten Form als gebundene Ganztagsschulen mit langem gemeinsamen Lernen arbeiten lässt!

– Wir fordern die niedersächsische Landesregierung auf, die vorgeschriebene Fünf-Zügigkeit für neu einzurichtende Gesamtschulen in Niedersachen umgehend zurück zu nehmen! 

Die “Sozialistische Jugend – Die Falken” unterstützt die Eltern- und Schülervertretungen der Gesamtschulen in der Region Hannover, die GEW Hannover und das Bündnis “Neue IGS – Jetzt!” Hannover und ruft zur Teilnahme an der gemeinsamen Protestveranstaltung auf:

Samstag, 09. Mai 2009 in Hannover,12 Uhr
Treffpunkt auf dem Opernplatz, Auftaktkundgebung, Demonstration durch die Innenstadt, Abschlusskundgebung auf dem Opernplatz.

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